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Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen Der Qualitätsbericht 2016 ist da!

Wieder Neuigkeiten aus dem Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen: Der Qualitätsreport aus dem vergangenen Jahr ist nun veröffentlicht und kann kostenlos bestellt werden. Erstmals wird darin ein neues sektorenübergreifendes Verfahren für mehr Versorgungsqualität vorgestellt.

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Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat den Qualitätsreport 2016 veröffentlicht. Er beinhaltet die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung für das Erfassungsjahr 2016 sowie einen Vergleich mit den Ergebnissen des Vorjahres.

Verschiedene Neuerungen

Erstmals wird im neuen Qualitätsreport auch ein sektorenübergreifendes Verfahren vorgestellt, das die Versorgungsqualität der Diagnostik und Therapie mit Herzkathetern thematisiert. Da das Verfahren noch im Aufbau ist, enthält der diesjährige Qualitätsreport dazu noch keine Auswertungen. Ebenfalls neu: Die Texte zu den einzelnen Qualitätssicherungsverfahren sind im Vergleich zum Vorjahr ausführlicher gestaltet, um die vielfältigen Aspekte der Patientenversorgung verständlicher zu erläutern und die statistischen Zahlen hilfreich einordnen zu können.

Vorgestellt wird der neue Report am 29. September 2017 auf der 9. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA in Berlin.

Über den Inhalt

Der vorliegende Qualitätsreport beschreibt 25 QS-Verfahren in neun Versorgungsbereichen. Im Erfassungsjahr 2016 wurden von den Krankenhäusern dazu rund 2,5 Millionen Datensätze übermittelt, das sind rund 700.000 weniger als im Erfassungsjahr 2015. Diese geringere Anzahl an Datensätzen ist laut IQTIG v.a. durch den Wegfall des alten stationären QS-Verfahrens zu Herzkathetern und dem bislang noch unvollständigen Datenpool zum entsprechenden sektorenübergreifenden Verfahren Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie zu erklären.

266 Indikatoren zeigen Qualität

In den 25 QS-Verfahren der externen Qualitätssicherung wird das Erreichen von Qualitätszielen anhand von insgesamt 266 Indikatoren gemessen. 238 davon gehören nach Angaben des IQTIG zu den Verfahren nach QSKH-RL, 28 kamen durch das neue sektorenübergreifende Verfahren dazu. Im Erfassungsjahr 2015 waren es noch 351 Indikatoren, 129 sind weggefallen, 44 neue hinzugefügt.

Neben üblichen Überarbeitungen im Rahmen der Verfahrenspflege sei v.a. die Streichung von bisherigen Qualitätsindikatoren ohne Referenzbereich der Grund für die hohe Anzahl weggefallener Indikatoren. Damit komme man dem Wunsch, die Verfahren schlanker und fokussierter zu gestalten, näher. Da Bewertungen der Versorgungsqualität nur mittels eines Abgleichs zwischen dem Indikatorergebnis eines Leistungserbringers und einem Referenzbereich erfolgen können, ist ein Referenzbereich notwendiger Bestandteil eines Qualitätsindikators.

Datensätze so gut wie vollzählig

Die Vollzähligkeit der von den Krankenhäusern gelieferten QS-Datensätze ist in den vergangenen Jahren insgesamt nahezu gleich geblieben und liegt im Erfassungsjahr 2016 bei 99,94 Prozent.

Hintergrundwissen: Verpflichtung zur Qualitätssicherung

Seit 1996 besteht in Deutschland für die stationäre Versorgung und inzwischen auch für die ambulante Versorgung die gesetzliche Verpflichtung zur Sicherung der Qualität in Qualitätssicherungsverfahren (kurz: QS-Verfahren). Alle Leistungserbringer sind verpflichtet, qualitätsrelevante Daten zur Versorgung ihrer Patienten zu dokumentieren, die wiederum zur Bewertung der Versorgungsqualität vergleichend ausgewertet werden. Die jeweiligen QS-Verfahren werden vom G-BA in der Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) und der Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL) definiert.

Der Qualitätsreport 2016 kann online kostenlos heruntergeladen oder in gedruckter Version beim IQTIG kostenlos bestellt werden.

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