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Lohfert-Preis 2019 Der Preisträger steht fest

Ausgezeichnet wird ein Projekt des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien zur Pflegedokumentation, das durch Vereinfachung, Vereinheitlichung und Umstellung auf ein digitales Dokumentationssystem mehr Zeit für die Pflege der Patienten schafft und gleichzeitig die Pflegequalität und Patientensicherheit stärkt.

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Die diesjährige Auszeichnung der Christoph Lohfert Stiftung geht in diesem Jahr nach Wien. Das Projekt „Vereinfachung und Vereinheitlichung der stationären Pflegedokumentation“ des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien – medizinischer Universitätscampus (AKH Wien) hat die Jury überzeugt.

Das Projekt setzt sich aus verschiedenen Maßnahmen zusammen, die bereits im AKH Wien umgesetzt worden sind. Ziel war es, die Inhalte in der Dokumentation nach dem Leitmotiv „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ auf den Normalstationen zu verschlanken, zu vereinheitlichen und auf eine digitale Pflegedokumentation umzustellen. Entscheidend für das Gelingen des Konzepts ist nach Angabe der Projektträger der partizipative und multiprofessionelle Zugang. Während der Erarbeitungs­phase berieten eine Juristin, eine Qualitätsbeauftragte und Fachexperten von intern und extern das Kernteam von vier Pflegeberatern.

Dr. Andreas Tecklenburg, Mitglied der Jury, über die Wahl des Preisträgers 2019: „Das ausgewählte Projekt hat durch seine kontinuierliche konsequente Vorgehensweise, die Pflegeplanung neu zu organisieren, zu vereinfachen und zu digitalisieren, großen Mut bewiesen. Besonders das „Weglassen von Bürokratie“ beeindruckte die Jury. Die nachhaltige Ausrollung in der gesamten Einrichtung sowie der Fokus auf die Patienten, die Pflege besonders nötig haben, entsprechen dem Kerngedanken der Christoph Lohfert Stiftung.“ Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski, Vorsitzender des Vorstands der Christoph Lohfert Stiftung, begrüßt die Entscheidung: „Mit der Wahl des Preisträgers 2019 hat die Jury ein vorbildliches Projekt ausgewählt, das durch seinen partizipativen und multidimensionalen Ansatz die Pflege enorm entlastet und mehr Zeit für den Patienten schafft.“

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