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Gesundheitsdatenplattform aus der Schweiz Der Patient entscheidet über die Kommerzialisierung

Die healthbank gehört zu den patienteneigenen, neutralen und unabhängigen Gesundheitsdaten-Transaktionsplattformen. Über das Tool sollen Gesundheitsdaten sicher gespeichert und geteilt werden können. Bei der Bereitstellung der Daten an Dritte wird der Patient bewusst und aktiv miteinbezogen.

Themenseiten: Digitalisierung und DGFM

healthbank, als Genossenschaft organisiert, verbindet Daten aus allen Facetten des Gesundheitssystems und belohnt seine Mitglieder bei der Teilnahme an Forschungsprojekten. Wer bei healthbank ein Userkonto hat, kann seine Gesundheitsdaten auf die Plattform laden und dort verwalten. Aktuell gilt das für alle Unterlagen, die in die Kategorie Arztbericht fallen, heißt z.B. Laborbefunde und Bilder. Fitnessdaten von Trackingdevices können ebenfalls integriert werden. In Kürze soll es möglich sein, medizinische Scans wie MRT-Aufnahmen oder Röntgenbilder sowie die Daten von z.B. internetfähigen Blutzuckermessgeräten und Körperwaagen zu integrieren. Je mehr Gesundheitsdaten miteinander kombiniert werden können, desto höher steigt ihr Wert.

Interessiert sich ein forschendes Unternehmen oder eine Institution für Patientendaten aus den genannten Bereichen, kann es über die healthbank direkt beim Nutzer anfragen und die Daten erwerben. So werden die Patienten aktiv und bewusst bei der Kommerzialisierung der Gesundheitsdaten einbezogen und können selbstständig darüber entscheiden, ohne dass Dritte darauf Einfluss haben. Dahinter steht eine Big-Data-Lösung, die dafür sorgt, dass alle Gesundheitsdaten an einem Ort abgespeichert sind.

Klares Votum zur Sicherheit

Für die sichere Aufbewahrung der Gesundheitsdaten ist der Bankenstandard für die Lagerung der Daten bei healthbank garantiert. Die Daten sind auf der Plattform End to End verschlüsselt und auch die Überwachung des Userverhaltens und anderes Tracking wird ohne explizite Zustimmung der User bei healthbank nicht gestattet. Stimmt der User jedoch zu und gibt die Daten wie eingangs erklärt zur Nutzung für forschende Unternehmen frei, ist damit die Unterstützung zur Verbesserung der Gesundheitswissenschaften gewährleistet; der Patient wird für seine Mithilfe individuell belohnt. Wie das im Detail aussieht, wird in Kürze bekannt gegeben.

Problem Datenaustausch gelöst

Rund zehn Prozent der gesamten weltweiten Gesundheitsausgaben, mehrere 100 Milliarden Dollar allein in den USA (Goldman Sachs Global Investment Research), sind auf Unzulänglichkeiten und Probleme im Datenaustausch zurückzuführen. Dies führt zu Mehraufwand und Ineffizienzen zwischen den Akteuren. In Deutschland ist das Potenzial für Einsparungen durch Digitalisierung gemäß McKinsey enorm (www.mckinsey.de/news/presse/2018-09-27-digitalisierung-im-gesundheitswesen): „Das Potenzial von 34 Milliarden Euro setzt sich einerseits aus Effizienzsteigerungen, andererseits aus Reduzierung unnötiger Nachfrage zusammen.“ Das Ergebnis sind u.a. frustrierte Patienten, erschwerte Versorgung und verlangsamte Forschung.

Vergleichbar zur Rolle einer Kreditkarte, agiert die healthbank-Plattform als Mittelsmann für Transaktionen der Gesundheitsdaten. Das reduziert die Transaktionskosten massiv. Der Endeffekt: Die Qualität der Behandlung wird erhöht und die globalen Gesundheitskosten werden deutlich reduziert. Weitere Infos sowie die Links zur App erhalten Sie unter: www.healthbank.coop.de

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