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Rudolf Schülke Stiftung Der Hygiene-Preis geht 2018 nach Tübingen

Das Forscherteam von Dr. Bernhard Krismer, Prof. Dr. rer. nat. Andreas Peschel und Dr. Alexander Zipperer hat die Auszeichnung für ihre Arbeit zum neuartigen antibiotischen Wirkstoff Lugdunin bekommen.

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Die Rudolf-Schülke-Stiftung verlieh ihren renommierten, mit 15.000 Euro dotierten Hygiene-Preis in diesem Jahr an das Forscherteam von Dr. Bernhard Krismer, Prof. Dr. rer. nat. Andreas Peschel und Dr. Alexander Zipperer vom Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin Tübingen (IMIT), für ihre exzellente und wegweisende Arbeit „Human commensals producing a novel antibiotic impair pathogen colonization“ (Nature 2016, 535, Seite 511-516). Diese Arbeit zum neuartigen antibiotischen
Wirkstoff Lugdunin wurde aus den 22 eingereichten erstklassigen Publikationen von den Juroren einstimmig für den Preis ausgewählt.

Weitere Auszeichnung geht an Prof. Hartemann

Die Hygieia-Medaille für sein herausragendes Lebenswerk im Dienste der Hygiene und Öffentlichen Gesundheit mit seiner besonderen Expertise in wasserübertragenen Infektionen und Umweltrisikobewertung erhielt Prof. Dr. Dr. Philippe Hartemann, Professor für Public Health, Hygiene und Umweltmedizin an der Universität Nancy, Frankreich.

Über den Preis

Der Hygiene-Preis und die Hygieia-Medaille der Rudolf- Schülke-Stiftung werden alle zwei Jahre vergeben. Mit dem Hygiene-Preis werden Wissenschaftler geehrt, die innovative Lösungen für spezielle Probleme im Bereich der Hygiene, Mikrobiologie, Präventivmedizin und Öffentlichen Gesundheit erarbeitet haben. Mit der Hygieia-Medaille werden Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland ausgezeichnet, die ihr Lebenswerk der Hygiene und den mit der Hygiene verwandten Fächern gewidmet haben. Die Medaille ist nach der griechischen Göttin „Hygieia“, einer Tochter des Asklepios, benannt. Das aus dem Griechischen abgeleitete Wort Hygiene bedeutet im Sinne eines gesamteinheitlichen Ansatzes „der Gesundheit dienlich“.

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