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KKC-Jahresrückblick Das war das Jahr 2018

Gemäß der drei Leitlinien der Fördergesellschaft konzentrierte sich das Netzwerk auch im 22. Jahrgang auf den interdisziplinären Dialog, die neutrale Plattformbetreuung sowie die Aus- und Weiterbildung. Im Fokus stand im Jahr 2018 v.a. die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

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Daher lautete das Motto des diesjährigen MEDICA-Gemeinschaftsstandes auch „Digital Health – Digitalisierung trifft auf Gesundheit“. Das neubesetzte Präsidium profitierte nicht nur hier von den neuen Ehrenamtlichen.

Das Aus- und Fortbildungsprogramm

Vize-Präsidentin Heidemarie Hille übernahm die Leitung der Vicenna-Akademie und stellte zusammen mit Gudrun Kirchhoff auch das MEDICA-Programm auf. Das umfangreiche Aus- und Fortbildungsprogramm der Vicenna-Akademie eröffnet zudem in einer Kooperation mit der Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. neue Aspekte.

Der zweite Vize-Präsident Andreas Baaske brachte als Geschäftsführer der Baaske Medical Lübbecke die Erfahrung und Sichtweise der Gesundheitsindustrie mit ein. Er steht dem Wissenschaftlichen Beirat zudem als Medizintechnik- und IT-Experte zur Verfügung. Im Oktober veranstaltete Baaske z.B. ein Seminar für IT-Mitarbeiter in Kliniken über Fragen des Medizinprodukte-, Datenschutz- und Strahlenschutzrechts und vertiefte somit die Verbindung von Medizin- und IT-Technikern.

Der diesjährige Max-Heymann-Preis ging an den pn-Verlag im bayerischen Finning, vertreten durch Herausgeber Dr. Wolf Zimmermann, der mit der KTM Krankenhaus Technik + Management den KKC seit seiner Gründung publizistisch begleitet.

Die Expertengruppen des Wissenschaftlichen Beirats wurden durch weitere Fachleute in den Bereichen Innovation/IT und Klinikmanagement aufgestockt. Neue Mitglieder und Förderpartner wie das Hamburger Beratungsunternehmen Confashion, die Genossenschaft Heilwesen Netzwerk RM, das Düsseldorfer Planungs- und Beratungsbüro Matrix GmbH & CO KG sowie der Verpflegungsversorger apetito AG aus Rheine bereicherten das KKC-Netzwerk.  

Interdisziplinärer Austausch

Der interdisziplinäre Austausch mit anderen Branchen im Gesundheitswesen wurde intensiviert, z.B. durch Gespräche und Beteiligungen an den Veranstaltungen 

  • der Medizintechniker (fbmt WÜMEK Würzburg),
  • der Technischen Leiter (FKT Gelsenkirchen),
  • der Klinikcontroller (DVKC Potsdam),
  • der IT-Leiter (CONHIT Berlin),
  • der Labormediziner (DGKL Mannheim),
  • der Verwaltungsleiter (VKD Berlin),
  • der Logistiker (femak Rotenburg an der Fulda) und
  • der Pflegeverbände (Deutscher Pflegetag Berlin).

Auf der politischen Bühne fanden dank der Partnerschaft mit der MittelstandsAllianz des BVMW Treffen mit Abteilungsleitern und Staatssekretären der Bundesministerien für Wirtschaft, für Arbeit und Soziales sowie für Finanzen statt. Einen Höhepunkt war das Treffen von Hille mit Entscheidungsträgern in Brüssel. Der Tag endete mit Gesprächen mit dem EU-Haushaltskommissar Günther Öttinger und Carl Buhr, dem Vize-Kabinettschef der EU-Kommission für digitale Gesellschaft und Wirtschaft, endete.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kam nicht zu kurz. Neben regelmäßigen Information über die Social-Media-Kanäle XING, Twitter und Facebook wurden die Mitglieder und die Öffentlichkeit auch über eine Imagebroschüre informiert. Darüber hinaus berichtete KKC-Präsident Manfred Kindler in der HCM-Kolumne über neue Herausforderungen in der Digitalmedizin. Über das erwachte Selbst­bewusstsein des e-Patienten erschien daneben ein Editorial in der mt-Medizintechnik der TÜV Media. In einem fiktiven Tagebuch der Patientin Vera Neumann beschreibt Kindler zudem denkbare Entwicklungen des Gesund­heitswesens im Jahre 2033.

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