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Lesetipp Damit das Feuer der Veränderung brennt

„Es gibt schon genug Schafe, die der Herde folgen“, behaupten Anja Förster und Peter Kreuz. In ihrem neuen Ratgeber „Zündstoff für Andersdenker“ erklären die beiden Bestsellerautoren, warum gerade die Menschen beruflich erfolgreich werden, die sich gegen den Status quo stellen und zeigen, wie jedermann zum Anstifter wird.

Es braucht nur einen Zündfunken, um etwas zu verändern. Viele solcher Funken bietet das Buch „Zündstoff für Andersdenker“ von Anja Förster und Peter Kreuz, Managementvordenker, Vortragsredner und Autoren zahlreicher Erfolgsratgeber. Ihre Auffassung: „Die echten Helden der Menschheitsgeschichte sind die, die mit dem Feuer spielen“. Als Helden beschreiben sie Menschen, die neugierig sind, sich am Status quo reiben und bewusst anders denken als der Großteil der Gesellschaft. In ihrem Buch geben Förster und Peter deshalb Anregungen, wie man neue Ideen vorantreiben und veränderungsunwilligen Menschen begegnen kann. Dabei betonen sie, dass man alles andere als ein „Superheld“ sein muss, um selbst zum Anstifter zu werden.

Die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten

Die Texte ihres 173-seitigen Werks bilden eine Auswahl bereits erschienener Artikel und Kolumnen, die die Autoren für das Buch überarbeitet und aktualisiert haben. Neu ergänzt wurde das „Freiheitsmanifest für Andersdenker“, das sein Augenmerk auf den Bereich Arbeit legt und Menschen und Unternehmen in Form von neun Paragraphen dazu anregen soll, die Wirtschaft neu zu erfinden. Die übrigen sieben Kapitel enthalten praktische Anleitungen zu Themen wie Selbstentwicklung, Mitarbeiterauswahl und Führung. Sie weichen gezielt von der Norm ab und sollen den Leser unterstützen, gewohnte Denkweisen zu überwinden. Dabei bleiben sie stets dem Bild des Zündfunkens treu. So auch im letzten Kapitel, in dem es heißt: „Wer etwas anzünden will, muss Fehlschläge umarmen“. Der Rat der Autoren: Mut zu Misserfolgen haben und vielleicht sogar mal einen „Lebenslauf der Fehlschläge“ schreiben.

Viele Beispiele von bekannten Andersdenkern veranschaulichen zusätzlich, wie erfolgreich man mit diesem Ansatz sein kann. So z.B. das vom schwedischen Koch René Redzepi, der statt internationalen Produkten nur Gerichte mit rein nordischen Lebensmitteln servierte und damit einen weltweiten Essenstrend auslöste. Oder das vom Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der nur Leute in seinem Unternehmen einstellt, für die er selbst gerne arbeiten würde.

Ein Buch, das Mut macht

Insgesamt lässt sich das Buch dem Genre „Erfolgsratgeber“ zuordnen. Es überrascht den Leser jedoch mit teils neuen, ungewohnten Ansichten und ist v.a. wegen seiner praktischen Tipps und anschaulichen Beispiele lesenswert. Zudem hebt es sich durch sein kreatives Layout und viele großzügige, farbige Grafiken von eher nüchtern gestalteten Ratgebern ab. Wer also noch nicht genug von Büchern rund um das Thema Erfolg hat, dem kann dieser „Zündstoff“ durchaus empfohlen werden.

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