Politik -

Bundesrat diskutiert über nationalen Diabetesplan

Die Länderkammer beschäftigt sich mit einer nationalen Strategie gegen die Volkskrankheit Diabetes mellitus. Eine Initiative von vier Landesregierungen, einen nationalen Aktionsplan zu starten, hat sie zu weiteren Beratungen in die Ausschüsse überwiesen.

In dem Antrag der Landesregierungen von Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Thüringen heißt es, der Bundesrat solle die Bundesregierung auffordern, noch in diesem Jahr den Entwurf für ein Präventionsgesetz vorzulegen. Außerdem solle die große Koalition einen nationalen Diabetesplan entwerfen, der sowohl Präventionsstrategien, Früherkennungsmaßnahmen und Vorschläge für neue Versorgungsmodelle enthält. Ferner solle die Datenlage über die Erkrankung erhöht sowie die Rolle der Selbsthilfe gestärkt werden. Erkenntnisse, die bei der bisherigen Umsetzung des Nationalen Gesundheitszieles "Diabetes Mellitus Typ II" und des Nationalen Krebsplans gewonnen wurden, sollten in die Planungen einbezogen werden.

Die vier Länder begründen ihre Initiative mit der steigenden Zahl von Menschen, die an Diabetes erkranken. In Deutschland seien über acht Millionen Männer und Frauen betroffen. Besonders erschreckend sei laut Antrag, dass immer mehr Kinder und Jugendliche an der sogenannten Zuckerkrankheit litten.

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