Strukturfonds Brandenburg erhält 30 Millionen Euro für Umstrukturierungen

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Finanzen & Investieren und Krankenhausgesetzgebung

Die Gesundheitsversorgung in den ländlichen Regionen in Brandenburg wird auch in Zukunft gestärkt. Rund 30 Millionen Euro stehen Brandenburgs Kliniken durch die Nutzung des Strukturfonds zusätzlich zur Verfügung, um neue Wege in der Versorgung zu gehen, teilen die Brandenburgische Gesundheitsministerin Diana Golze und der Finanzminister von Brandenburg Christian Görke mit.

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„Mit dem Umbau der Krankenhaus-Standorte zu modernen ambulant-stationären Gesundheitszentren gelingt es uns auch in den Regionen weit ab vom sogenannten Speckgürtel, in der Zukunft eine gute gesundheitliche Versorgung zu garantieren“, erklärt die Gesundheitsministerin Diana Golze .

Der nach dem Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) errichtete Strukturfonds im Umfang von einer Milliarde Euro speist sich aus Mitteln der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds und Mitteln der Bundesländer. Für das Land Brandenburg stehen hier etwa 15 Millionen Euro aus dem Gesundheitsfonds zur Verfügung, die das Land aus eigenen Mitteln um die gleiche Summe aufstocken muss.

Für welche Projekte die Gelder zur strukturellen Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft in Brandenburg verwendet werden sollen, wird nicht mitgeteilt. Alle 53 Krankenhäuser an ihren 62 Standorten würden erhalten, so heißt es. In Brandenburg gehe es nicht um die Schließung von stationären Einrichtungen. Das Land setze auf die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung.