Datensicherheit -

HIMSS Studie Bewegung in Richtung Cybersicherheit

Eine Umfrage der HIMSS in den USA gibt einen Einblick in die Trends der US-amerikanischen Sicherheitspraxen in Gesundheitseinrichtungen. Diese könnten auch für Deutschland eine Orientierungshilfe sein.

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Die Ergebnisse der neusten HIMSS-Studie zum Thema Cybersicherheit in den USA deuten darauf hin, dass sich die Vorgehensweisen zum Schutz vor Cyberangriffen mittlerweile über eine gewisse Homogenität verfügen. Obwohl die IT-Sicherheitsbudgets wachsen, sind diese immer noch relativ klein. Außerdem behindert der Mangel an qualifiziertem Sicherheitspersonal, ebenso wie die große Zahl vorhandener Altsysteme den Fortschritt. Trotzdem haben Gesundheitsinstitutionen begonnen, sich besser gegen Sicherheitsattacken zu schützen.

Die Studie, die im Oktober und November 2018 durchgeführt wurde, möchte einen soliden Einblick in die Cybersicherheitserfahrungen und -praxen von Führungskräften im Bereich der IT-Sicherheit US-amerikanischer Gesundheitsorganisationen geben. Insgesamt wurden 166 Sicherheitsbeauftragte verschiedener Gesundheitseinrichtungen in den USA befragt.

Obgleich die Studie nur die Situation auf dem US-amerikanischen Gesundheitsmarkt wiedergibt, ist sie auch relevant für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Denn sie zeigt Trends auf, von denen Einrichtungen hierzulande lernen können.

Die Zahl der Cyberangriffe steigt

Die HIMSS-Studie kommt u.a. zu folgenden Ergebnissen:

  • Über alle untersuchten Gesundheitsinstitutionen hinweg sind Sicherheitsbedrohungen und -angriffe wahrnehmbar.
  • Viele Sicherheitsübergriffe werden von schlechten Akteuren initiiert, die E-Mails dazu verwenden, die Integrität ihrer Organisation zu kompromittieren.
  • Es gibt viele Fortschritte in den Cybersicherheitspraxen in Gesundheitseinrichtungen. Ein wachsender Teil des IT-Budgets wird mittlerweile auf Cybersicherheit verwendet.
  • Die Selbstgefälligkeit mancher Sicherheitsbeauftragten gegenüber gängigen Sicherheitspraktiken kann die Sicherheit einer Institution gefährden. Einige Reaktionen, die zwar nicht unbedingt „schlechte“ IT-Sicherheitspraxen widerspiegeln, können aber möglicherweise schon ein Frühindikator für oberflächlicher Sicherheitspraxen sein.

Die Gesamte Studie kann auf der Website der HIMSS gelesen werden.

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