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St. Johannisstift Paderborn Bauprojekt Intensivstation startet

Heute, am 11. März 2019, beginnt der Bau der neuen Intensivstation auf dem Campus des St. Johannisstift in Paderborn. Dort soll es Platz für zehn Intensivpflegebetten geben.

Themenseite: Neubau & Sanierung

„Mit diesem Neubau investieren wir weiter in die zukunftsweisende, qualitativ hochwertige Versorgung unserer Patienten“, sagt Ute Panske, Geschäftsführung Ev. Krankenhaus St. Johannisstift und Vorstand. „Mit dem Bauvorhaben trägt das St. Johannisstift seinem ausgeweiteten Leistungsangebot, insbesondere im Bereich der Gefäßmedizin, der speziellen Viszeralchirurgie und der Gynäkologie, Rechnung“, führt Panske weiter aus. „Die Intensivstation wird auf einer Pfeilerkonstruktion über dem Parkplatz vor dem Krankenhaus errichtet“, ergänzt Martin Wolf, Vorstandssprecher St. Johannisstift, „und wird über eine kurze Brücke an das Krankenhaus angebunden“.

Größer, heller, digitaler

Dank dieses Anschlusses an das erste Obergeschoss des Krankenhauses ergebe sich eine kurze Anbindung an den Operationsbereich, der ebenfalls im ersten Obergeschoss des Krankenhauses angesiedelt ist. Die Patientenzimmer der neuen Intensivstation sollen größer, heller, moderner und alle Tageslicht durchflutet werden. Zudem ist die Ausstattung der Station auf dem neuesten Stand der Technik und auch der Einsatz der elektronischen Patientenakte (flächendeckender Einsatz in 2020 geplant) sichert und erhöht die Versorgungsqualität. So sind damit z.B. Daten, die von Geräten erfasst werden, direkt in der Patientenakte gespeichert und müssen nicht mehr händisch übertragen werden. Eine Verbesserung für Patienten und Mitarbeitende, deren Verwaltungsaufwand reduziert und deren Zeit für Patienten erhöht wird. Ein großzügiger Wartebereich für Angehörige ist ebenfalls in der neuen Intensivstation vorgesehen.

Der Neubau ersetzt die bisherige Intensivstation im dritten Obergeschoss des Krankenhauses. Für welche Angebote, diese Räumlichkeiten in Zukunft genutzt werden, ist noch nicht final entschieden.

Modulbau spart Zeit

Durch die Erstellung der Intensivstation in Modulbauweise ergeben sich während der Bauzeit Vorteile: sehr geringe Belastungen sowie Einschränkungen im bestehenden Krankenhausbetrieb für Patienten und Mitarbeitende sowie eine äußerst kurze Bauzeit. Es ist geplant, dass die Bauarbeiten im Laufe des März 2019 beginnen und bereits im Herbst 2019 abgeschlossen sind. Anschließend erfolgt die Inbetriebnahme.

Insgesamt sollen rund drei Millionen Euro investiert werden.

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