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Patientenversorgung Barmer für Ende der getrennten Planungen für Kliniken und Praxen

Die Barmer Krankenkasse fordert ein grundlegend neues Zusammenspiel von Krankenhäusern und Praxisärzten, um zu einer besseren Patientenversorgung zu kommen.

Statt jeweils getrennter Kapazitätsplanungen zu Bettenzahlen und Arztsitzen sollte regional der übergreifende Bedarf an fachärztlichen Leistungen geplant werden. Für gleiche Leistungen sollten Ärzte dann auch gleiches Geld bekommen - egal, ob sie ambulant oder in einer Klinikstation erbracht werden.

Die Überwindung der Grenze zwischen diesen beiden Sektoren sei «der Schlüssel für eine nachhaltig hochwertige Versorgung», sagte Barmer-Chef Christoph Straub am Donnerstag (25.04.2019) in Berlin.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte im Herbst eine Arbeitsgruppe mit den Ländern eingesetzt, die bis zum Jahr 2020 Vorschläge für eine stärkere Vernetzung des Gesundheitswesens machen soll. Hintergrund sind auch Probleme bei der Planung und Steuerung des Angebots auf dem Land.

Barmer-Chef Straub erläuterte bei der Vorstellung seines Konzepts, es ziele nicht auf die Basis der Hausarztversorgung und hoch spezialisierte Leistungen in Krankenhäusern, sondern auf den großen fachärztlichen Bereich dazwischen. «Ziel ist nicht, weniger auszugeben, sondern deutlich intelligenter auszugeben.»

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