Kliniken Südostbayern Anna-Sophie Schrott leitet neues Inklusionsmanagement

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Fachkräftemangel

Mit Kommunikation zwischen neuen und etablierten Mitarbeitenden will Anna-Sophie Schrott, Leiterin der neuen Stabsstelle Inklusion für ausländische Mitarbeitende, allen Beteiligten die Zusammenarbeit erleichtern. Davon sollen auch die zu Behandelnden profitieren.

Portrait von Frau Schrott.
Anna-Sophie Schrott, Inklusionsbeauftragte der Kliniken Südostbayern. – © Kliniken SOB

„Sobald neue Mitarbeitende eingearbeitet sind und eigenständig arbeiten, bedeuten sie für das gesamte Team eine Entlastung“, sagt Anna-Sophie Schrott. In diesen Tagen ist sie viel unterwegs auf den Stationen des Klinikums Traunstein, stellt sich und ihre Arbeit vor, bereitet die Mitarbeitenden auf eine neue Situation vor: Ab Mitte September werden im Klinikum 16 Pflegefachkräfte von den Philippinen ihre Arbeit aufnehmen. Die 31-Jährige ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, hat parallel zu ihrer Ausbildung am Klinikum Dritter Orden in München ein Pflege-Studium an der Katholischen Stiftungshochschule München absolviert. Während des Studiums absolvierte sie Auslandssemester in Kolumbien und Dänemark. Nach dem Bachelorabschluss zog sie für einige Zeit nach Mittelamerika.

Systematische Eingliederung

Damit die ganzheitliche Integration der philippinischen Arbeitskräfte, am Arbeitsplatz sowie sozial und kulturell gelingt, kann sich Anna-Sophie Schrott gut Patenschaften von Landkreisbürgern für die jungen Menschen aus Südostasien vorstellen. So wie diese mit den Gepflogenheiten hierzulande vertraut gemacht werden, will Schrott auch den etablierten Pflegefachkräften an den Kliniken Südostbayern die Mentalität ihrer neuen Kolleginnen und Kollegen näherbringen. „Es kann zum Beispiel sein, dass die neuen Mitarbeitenden sehr sparsam mit Pflegemitteln umgehen, weil sie nicht gewohnt sind, dass sie in so ausreichender Menge wie hier bei uns zur Verfügung stehen“, erklärt sie. Eine eigens dafür ausgebildete Einarbeitungspflegekraft soll die neuen Fachkräfte in den ersten Wochen ihrer Arbeit auf den Stationen begleiten.