Aus dem Markt -

Zusammenschluss Agaplesion und Terragon planen mehrere tausend Seniorenwohnungen

Der christliche Gesundheitskonzern und der Projektentwickler wollen im Wachstumsmarkt Service-Wohnen deutschlandweit Wohneinheiten realisieren.

Themenseite: Fusion & Kooperation

Die Erfahrung des Projektentwicklers Terragon beim Thema Seniorenwohnungen und die medizinische und pflegerische Kompetenz von Agaplesion sollen unter einer gemeinsamen Dachmarke zusammengeführt werden. Die bereits existierende und in Berlin tätige SWS mbH wird als gemeinsame Joint-Venture-Gesellschaft zu einer bundesweit tätigen Service- und Betreibergesellschaft ausgebaut. Die dafür erforderlichen Mittel stellen die beiden Gesellschafter bereit.

Die SWS ist derzeit Generalmieter und Serviceanbieter der Residenzen Sophiengarten und Havelgarten in Berlin. Zwei im Bau befindliche Projekte in Berlin und Ahrensburg mit zusammen mehr als 300 Wohneinheiten seien bereits angemietet. Weitere Projekte mit insgesamt mehr als 800 Wohneinheiten befänden sich in der Planung, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Seniorenwohnungen im Premiumsegment

Mit der Zusammenarbeit wollen Agaplesion und Terragon Seniorenwohnungen im Premiumsegment anbieten. Derer gebe es noch zu wenige, mit dem Joint-Venture wolle man diese Lücke schließen, sagt der Vorstandsvorsitzende von Agaplesion, Dr. Markus Horneber. Mit den Erfahrungen von Agaplesion im Servicebereich, will Terragon nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Held zu den marktführenden Servicegesellschaften aufschließen.

Gemeinsam entwickelte Standards, die Standort, Architektur und den Umfang der Serviceangebote umfassen, orientieren sich an der Vier-Sterne-Kategorie im Klassifizierungssystem der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif).

Standortsuche läuft

Erste Entscheidungen zu geeigneten Standorten für ein gemeinsames Betreiben seien in Abstimmung zwischen Agaplesion und Terragon bereits erfolgt, weitere Standorte befänden sich in der Akquisition. Einen regionalen Fokus gibt es nicht, die Standortwahl richtet sich nach der Makrolage mit einem Einzugsgebiet von mindestens 100.000 Einwohnern. Es wird angestrebt, Wohnanlagen ab einer Mindestgröße von 150 Wohneinheiten zu betreiben.

Voraussichtlich Mitte des Jahres wird die gemeinsame Betreibergesellschaft unter dem Dach der neuen Premiummarke auftreten. Dann werden weitere Details zur neuen Marke bekannt gegeben.

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