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Jahrgangssuche
Alle Heftausgaben des Jahrgangs 2021
Ausgabe 06/2021
In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Strategisches Management der neuen Generation

Strategisches Management  ist mehr als ein Buzz-Word: Richtig ausgeführt, kann es Unternehmen im Gesundheitswesen dabei helfen, die Weichen für Gegenwart und Zukunft richtig zu stellen. Gerade in Zeiten des Umbruchs kann es essenziell sein, die eigenen Strukturen strategisch auszurichten. Das bedeutet, sich kritisch mit dem Ist-Zustand auseinanderzusetzen, aber auch Rahmenbedingungen aktiv in die internen Planungen einzubeziehen. Die wichtigsten Grundlagen dafür erklärt Prof. Thomas Breisach auf den Seiten 30 - 33.

Wie genau die neue Generation in Sachen Führung tickt, verraten Frederike Gramm und Chrisopher Vedder, vom Verein #Gesundheit (siehe Seite 40 f.).
Dabei wird v.a. eines deutlich: Millennials haben ein ganz anderes Verständnis von erfolgreicher Arbeit und gutem Management als die erfahrenen Führungskräfte – an manchen Stellen prallen hier im wahrsten Sinne Welten aufeinander.
Werte und Mehrwert, Teamgeist, Verständnis und eine ausgewogene Work-Life-Balance sind es, die der jungen Führungsebene wichtiger sind als z.B. das Gehalt.
Aber Achtung: Das bedeutet nicht, dass die neue Riege unmotiviert ist. Sie lebt lediglich mehr im Bewusstsein, dass Arbeit ein Teil des Lebens ist. Mit werte- bzw. purposeorientierter Führung sowie zukunftsfähigen Arbeitszeitmodellen – und ja, Homeoffice ist auch im Gesundheitswesen ein probates Mittel dafür – kann man diesen Rahmenbedingungen begegnen. Worauf es bei der Umsetzung ankommt, erfahren alle Managementgenerationen auf den Seiten 34 bis 39.

Regelmäßig neuen Input rund um das Thema Management finden Sie unter: www.hcm-magazin.de
Ausgabe 05/2021
In der Juli-Ausgabe von Health&Care Management hat sich die Redaktion mit dem Thema "Female Empowerment" befasst:

Karrieren von Frauen sind so individuell wie sie selbst. Das zeigen die Erfolgsgeschichten von
drei Führungskräften aus dem Gesundheitswesen, deren Erfahrungen und Tipps Autorin Tanja Heiß auf den ersten vier Seiten dieses Topthemas zusammengefasst hat. Denn der Bedarf an mehr weiblicher Führung ist da: Noch immer sind Frauen im (Top-)Management weniger häufig anzutreffen als z.B. in der Pflege.
Und gerade Pflegeteams sind oft weiblich besetzt. Dass es zu Reibereien kommen kann,
ist klar. In welchen Bereichen tut es das nicht – unabhängig von der Geschlechterzusammensetzung? Trotzdem hält sich das Bild der „hintenrum“ tuschelnden Kolleginnen. Zwei Expertinnen blicken auf die Ursachen von Unstimmigkeiten unter Frauen und erklären ab Seite 30, wie Beziehungen untereinander gelingen.

Ein Beispiel für mehr „Sisterhood“ in der Berufswelt sind auch die zahlreichen Netzwerke, die
sich aktuell im Gesundheitswesen bilden. Von den „Healthcare Frauen“ bis zu „Die Chirurginnen“ fördern Kolleginnen den Austausch, unterstützen sich gegenseitig und machen sichtbar, dass sie ernst zu nehmende Akteurinnen in einem (noch) männlich geprägten Umfeld sind.
Und wie gehen nun Männer mit den sich wandelnden Geschlechterrollen um? Die wachsende Gleichberechtigung bietet auch ihnen die Chance, neue Facetten zu entdecken und sich
Lebenskonzepte abseits der Erwartungen an „echte“ Männlichkeit zu erschließen. Da chancengerechte Systeme Vorteile für alle Geschlechter bieten, machen auch sie sich zunehmend für Female Empowerment stark – ganz nach dem Motto: Nicht gegen, sondern miteinander.
Ausgabe 04/2021
Topthema:

Diversity im Gesundheitswesen

Das Thema Diversity ist im deutschen Gesundheitswesen angekommen. Immer mehr Einrichtungen, v.a. Krankenhäuser, positionieren sich öffentlich gegen die Diskriminierung von Menschengruppen.

Auf den folgenden Seiten gibt die Redaktion einen aktuellen Themenüberblick und liefert zum Einstieg Erklärungen zu wichtigen Begrifflichkeiten rund um Diversity (Seite 22 ff.).

Wie inklusives Arbeitsleben im Nürnberger Caritas-Seniorenheim St. Josef funktioniert, berichtet Sabrina Demmeler ab Seite 26.
Welche Erfahrungen Vertretende der Geschäftsführung, des Diversity-Managements sowie Fachkräfte aus Medizin und Pflege unterschiedlicher Einrichtungen mit Vielfalt gemacht haben und wie bzw. warum sie sich dafür engagieren, beschreibt Boris Weltermann auf den Seiten 30 bis 31.
Im Interview mit Professorin Renate Ortlieb – sie forscht u.a. zu Personalstrategien an der Universität Graz – wird deutlich, warum „Blindheit“ gegenüber soziodemografischen Merkmalen im Personalmanagement wie auch in Gesellschaften schädlich ist. Im Gespräch erläutert sie, worauf es im für Vielfalt sensibilisierten
Management ankommt (Seite 32 f.).
Ab Seite 28 geht es um ein neues Qualitätssiegel für Vielfalt, mit dem sich Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser zertifizieren lassen können. Das Immanuel Seniorenzentrum Schöneberg trägt es bereits. Warum dort viel Wert auf Vielfalt und eine LSBTI*-freundliche Pflege gelegt wird und was sich dadurch verändert hat, lesen Sie im Beitrag.
Ausgabe 03/2021
In der April-Ausgabe von Health&Care Management hat sich die Redaktion mit dem Thema "Cybersecurity - Tools, Tipps und Hackertricks" befasst:

Krankenhäuser sind immer wieder Opfer von Cyberangriffen. Düsseldorf, Neuss, Fürth, München ... Die Liste der angegriffenen Häuser wird immer länger. Einrichtungen im Gesundheitswesen sind ein attraktives Opfer, denn sie verfügen über ein wertvolles Gut: Hochsensible Patientendaten. Die Bereitschaft dafür Lösegeld zu bezahlen, wird als extrem hoch eingestuft (siehe Seite 30). Allein die Uniklinik Bonn (UKB) zählt täglich mehr als 70.000 Angriffsversuche. Trotz intelligentem Firewall-System und maximaler Kontrolle, kann auch eine so stark gesicherte Einrichtung wie die UKB – die übrigens auf dem Weg zum Secure UKB Medical Campus ist – nicht hundertprozentig ausschließen, dass ihre Sicherheitshürden überwunden werden. Für den Notfall gibt es einen Krisenplan (siehe Seite 36 f.).  
Wie Kristian Mejer von Forescout Technologies ab Seite 32 schreibt, reicht „eine einzige Schwachstelle“. Das kann z.B. eine veraltete Computer- oder Netzwerkausstattung sein, ebenso aber veraltete medizinische Geräte. Maßnahmen um Sicherheitslücken und operative Risiken zu verringern, werden auf Seite 33 vorgestellt. Hacker-Tipps für eine höhere IT-Security von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern gibt es von Jesse Kinser, White-Hat-Hackerin im Einsatz für das Gesundheitswesen (Seite 38 f.).
Sie erklärt außerdem, wie Cyberkriminelle denken und gibt Tipps für mehr IT-Sicherheit.
Unterstützung beim sicheren Digitalisieren von Healthcare-Einrichtungen bieten die sieben Faktoren der Cyberhygiene ab Seite 34.
Ausgabe 02/2021
Ein Jahr Corona - und jetzt?

Am 30. Januar 2020 erklärte die WHO den Ausbruch des Corona-Virus zu einer "gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite". Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Virus aus der chinesischen Stadt Wuhan aus in 18 Länder verbreitet. Bis Mitte März 2020 entwickelte sich daraus eine weltweite Pandemie, die heute mehr als 190 Länder weltweit betrifft.
Das deutsche Gesundheitssystem hat der Pandemie bisher Stand gehalten, wenn auch unter großer Anstrengung. Die Sonderlage hat den Scheinwerfer auf all jene Schwachstellen gerichtet, die bereits vor der Pandemie bekannt waren und diskutiert wurden – z.B. der Fachkräftemangel in der Pflege und die schleppend verlaufende Digitalisierung.
Durch die Pandemie nahmen diese Themen auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene Fahrt auf. Das Bewusstsein für die dringend notwendige Bewegung im System ist auf allen Ebenen geschärft. Das erste Pandemiejahr ist überstanden – aber wie geht es jetzt weiter?
Wie Vertreterinnen und Vertreter von Pflege, Medizin, IT, Controlling, Kommunikation und Einkauf auf diese Frage antworten, erfahren Sie ab Seite 24. Einen erfolgreichen Krisenmanager aus der Pflege und sein ausgezeichnetes Eskalationsstufenmodell stellt die Redaktion auf den Seiten 28 und 29 vor.
Um den Kick-Start der Telemedizin geht es ab Seite 30 mit einem Einblick in das Virtuelle  Krankenhaus NRW. Außerdem beleuchtet die Redaktion die Rolle der Reha in der Corona-Nachsorge (Seite 36 f.) und stellt ein Pflegerufsystem vor, dass Wege spart und dabei hilft Infektionsketten zu unterbrechen.
Ausgabe 01/2021
Topthema:

Das Krankenhauszukunftsgesetz

Am 29. Oktober 2020 trat das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) für die Digitalisierung von Krankenhäusern in Kraft. „Es mutet wie ein Befreiungsschlag für
die nationale Krankenhauslandschaft an, wenn der Bund Haushaltsmittel in Höhe von
3 Milliarden Euro und die Länder 1,3 Milliarden für das Zukunftsprogramm Krankenhäuser zur Verfügung stellen“, schreibt Dr. Tobias Weimer, Fachanwalt für Medizinrecht,
in seinem Überblick über das KHZG ab Seite 22. Erklärtes Ziel ist die Förderung der Digitalisierung und Cybersicherheit in deutschen Krankenhäusern. Das Bundesamt für Soziale Sicherheit (BAS) veröffentlichte am 1. Dezember 2020 die Richtlinie zur Förderung. Jetzt sind die Krankenhäuser dran.
Für viele kommt damit zunächst eine Herausforderung zu. Wer gefördert werden will, muss bis 30. Juni 2021 den digitalen Reifegrad vorwei sen können und diesen zum 30. Juni 2023 erneut evaluieren. Es gilt also, „gemeinsam mit der Industrie tragfähige Lösungen umzusetzen. Dabei dürfen Krankenhäuser am Ende nicht dafür sanktioniert werden, wenn es zu Verzögerungen in der Produktentwicklung oder der Zulassung entsprechender Komponenten kommt“, wie Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) auf Seite 26 erklärt.
Dr. Josef Düllings, Präsident des Verbands der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) blickt im Interview mit Mirjam Bauer auf Seite 27 ebenfalls in die Zukunft und wünscht sich: „eine nationale Strategie zur Digitalisierung der Gesundheitsbranche“. Konkrete Handlungsempefehlungen und Tipps für den Förderantrag, die jetzt relevant sind, erhalten Sie ab Seite 24 im Beitrag „Der Weg zum Förderantrag“.