Heftarchiv

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Jahrgangssuche
Alle Heftausgaben des Jahrgangs 2017
Ausgabe 12/2017
Die Redaktion berichtet in dieser Ausgabe über das Topthema:

Innovationen: Trends der Zukunft

Dass das deutsche Gesundheitswesen sich bald so stark weiterentwickeln wird, dass es uns davonläuft, ist eher unwahrscheinlich. Dass es aber gerade dabei ist, sich zu verändern und neu aufzustellen, kann man nicht leugnen. Auch wenn es dem einen oder anderen damit im Moment noch zu langsam geht. Eigentlich ist das aber nicht beunruhigend, denn gerade in Deutschland brauchen Innovationen und damit Neuerungen im Vergleich zu anderen Ländern immer etwas länger, bis sie flächendeckend ankommen und angenommen werden. Schneller könnte es mit einem Innovationsmanagement gehen.

Consultant und Coach Matthias Nolden erläutert, worauf es beim Innovationsmanagement ankommt und warum Menschen z.B. in Person eines Innovationsmanagers eine ebenso tragende Rolle spielen wie die Zusammenarbeit von Erfinder, Umsetzer und Vermarkter. Erfinder und Umsetzer kommen im Beitrag zu Wort. Hier erklären Industrie und Krankenhaus, wie man das Entlass- und  Versorgungsmanagement durch eine Innovation und „digitales Denken“ patientenorientiert verbessern kann. Apropos: Was bedeutet eigentlich „digital“ im Kontext Gesundheitswesen? Das fragt Martin Camphausen. Prof. Heinz Lohmann antwortet. Anfangs werfen wir aber erst einmal einen Blick auf den deutschen Innovationsfonds, dessen aktuelle Entwicklung gut zeigt, warum bei uns so vieles mehr Zeit braucht.“

Ausgabe 11/2017
In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Qualität managemen - aber wie?

Spätestens seit Gründung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) kommt die Branche um dieses Thema nicht mehr herum.
Gut so, denn mehr Qualität kann ja gar nicht falsch sein. Falsch jedoch – so wurde es etwa auf dem letzten Gesundheitswirtschaftskongress in Hamburg diskutiert – sind manchmal offenbar die Maßstäbe. Oder besser: Unausgegorene Kriterien, die sich auch rein individuell anlegen ließen und/oder sowieso noch gar nicht evaluiert sind. Wie also soll man, in Kliniken oder Pflegeeinrichtungen, unter solchen Umständen Qualität richtig managen?

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen darauf Antworten geben. Bei der Auswertung jüngster, täglich zunehmender Informationen zu Qualitätsmängeln bis -offensiven wurde allerdings schnell deutlich, dass zum einen viele Bereiche viel Verschiedenes verfolgen, und zum anderen, dass die beteiligten Akteure entsprechend der Diversität teils aneinander vorbeireden. Das geht manchmal ohne Einbindung der Kunden ab, dafür mit umso mehr Misstönen, wie wir in der Nachlese zum Gesundheitswirtschaftskongress zusammengefasst haben. Wie dabei Innere und Äußere Qualität zusammenhängen, erläutern Marie-Luise Müller und Prof. Dr.Kuno Rechkemmer. Sehr konkret beschreibt Prof. Dr. Andreas Büscher,  wissenschaftlicher Leiter des DNQP, wie ein gutes Qualitätsmanagement in der Pflege aussehen kann. Aber wussten Sie, dass auch bauliche Gegebenheiten einen bedeutenden Einfluss auf die Qualität haben? Darüber berichtet Prof. Dr. Martin L. Hansis ausführlich in einem Fachbeitrag.


Ausgabe 10/2017
In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Strategische Allianzen ...

... zwischen unterschiedlichen Akteuren im Gesundheitswesen können eine „Hochzeit mit Hindernissen“ sein, denn Verbindlichkeiten schaffen neben zahlreichen Vorteilen ebenso viele Risiken. Diese gilt es genau gegeneinander abzuwägen. Generell scheint bei den Playern der Branche eine Mischung aus Schutz- und Abwehrhaltung gegenüber sektorenübergreifender Zusammenarbeit vorzuherrschen – wenngleich diese Einstellung nach und nach Risse zu bekommen scheint. Dazu beitragen dürften auch erste mutige Pionierprojekte, die bereits messbare Erfolge in Sachen Gesundheitsförderung, Gesunderhaltung, Patientenzufriedenheit und Kosteneinsparung einfahren konnten.

Sie erhalten das Grundlagenwissen dafür, die Vorun- und  Nachteile von strategischen Zusammenschlüssen besser analysieren und bewerten zu können. Dabei helfen nicht nur Einschätzungen von Experten, sondern auch ein Bericht von erfolgreich funktionierenden Beispielen der Netzwerkbildung. Eine ganz wesentliche Lektion lehrt der Beitrag von HCM-Redakteurin Carolina Heske. Darin erläutert sie, welche Aspekte vor der Entscheidung für eine Partnerschaft bedacht werden sollten und warum der Gedanke „ein Netzwerk ist keine Einbahnstraße“ bei der erfolgreichen Umsetzung so wichtig ist. Prof. Dr. Martin L. Hansis erläutert, welche Fragen zu beantworten sind, ehe die Ausgliederung tertiärer Leistungsbereiche wie Labor oder Kantine stattfindet. Prof. Roger Jaeckel erläutert das Konzept von Capitation in Bezug auf Systempartnerschaften und Dr. Helmut Hildebrandt berichtet im Gespräch mit HCM-Redakteurin Bianca Flachenecker von zwei regionalen Netzwerken, die dank Fokus auf die Gesunderhaltung der betreuten Personen, Akteure, Kassen und Patienten gleichermaßen überzeugt.

Ausgabe 09/2017
Die Redaktion beschäftigt sich in dieser Ausgabe mit dem Topthema:

Deutschland wählt

28 Gesetze und rund 40 Verordnungen hat das Bundesgesundheitsministerium in der 18. Wahlperiode zum Abschluss gebracht. Eine sportliche Bilanz, die Hermann Gröhe da vorzuweisen hat. Sportlich ebenso die meisten Parteien, die bereits seit dem Frühjahr ihre Programmeckpunkte zu Gesundheit und Pflege bei jeder Gelegenheit publizierten und ihre Fachsprecher auf so ziemlich jeden Kongress schickten, der eine Plattform zur Positionierung bot. Von Hinlegen auch sonst keine Spur: Trotz offizieller Bundestags-Sommerpause schien es, dass in den letzten Wochen jeder nur aufs Kreuz beim Wahlzettel schielt, das am 24. September „richtig“ gesetzt sein will.

Gut so. Denn bei allem Aktionismus hinterlässt die auslaufende Legislaturperiode bei der medizinischen Versorgung jede Menge Hürden. Da wundert es nicht, dass nicht nur Politiker bis zur letzten Sekunde streiten, sondern zudem sehr viele Akteure untereinander – den jüngsten Stand haben wir für Sie zusammengefasst.
Wahrscheinlich deshalb gab es auch noch nie so eine Vielzahl an Positionspapieren und sind die Erwartungen an die nächste Regierung entsprechend hoch, wie Dr. Albrecht Kloepfer es beschreibt. Bis zu den Analysen des Berliner Politikberaters machen Sie sich am besten selbst ein Bild: Jens Spahn, langjähriger Gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, bilanziert und guckt voraus, die Charité-Medizinsoziologin Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey skizziert danach die Notwendigkeiten für die Pflege und ukb-Chef Prof. Dr. Axel Ekkernkamp benennt die Baustellen für die Krankenhäuser. Und nun haben Sie die Qual der Wahl …


Ausgabe 07-08/2017
In dieser Ausgabe beschäftgt sich die Redaktion mit dem Topthema:

Sorgenkind Arzneimittelversorgung

Lieferengpässe bei Arzneimitteln? In der hoch entwickelten Industrienation Deutschland eigentlich unvorstellbar. Unnötig verschriebene Antibiotika? Für das ärztliche „Handwerk“ unverständlich. Unkontrollierte Polypharmazie speziell bei älteren Patienten? In Zeiten von offiziell verordnetem Medikationsplan und wachsender Softwarelösungen hoffentlich bald überwunden. Und auch bei Diskussionen um Arzneimittelpreise, weiter steigenden Kosten statt den geplanten Einsparungen etwa für gesetzliche Krankenkassen steht man eher erstaunt daneben: Gibt es dazu nicht Gesetze wie das zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) und neuerdings auch das zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (AM-VSG)?

Ja, die gibt es. In puncto Umsetzung und Zieleinlauf lautet die Diagnose aber „ungenügend“, wie wir in der Topthema-Einleitung zusammenfassen. Nicht nur, dass jüngste Entwicklungen den sehr faden Nachgeschmack der Pharmaund Apothekerlobby hinterlassen. Sondern v.a. ist Deutschland längst etwa bei der Antibiotikaherstellung vom weltweiten Markt abhängig – und teils an krummen Machenschaften in Indien sogar beteiligt. „Pharma Crime“, wie der investigative Filmemacher Daniel Harrich dann auch sein neues Buch betitelte. Umso wichtiger, zu noch mehr Risiken und Nebenwirkungen direkt auf Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser zu schauen. Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, erläutert, dass und warum gesundheitliche Folgen der Polypharmazie immer noch unterschätzt werden. Und Jörg Studzinski präsentiert ein digitales Best-Practice-Beispiel, das Medikationssicherheit in der Klinik gewährleistet.