Heftarchiv

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Jahrgangssuche
Alle Heftausgaben des Jahrgangs 2019
Ausgabe 06/2019
In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Die Gefahr der Selbstvermessung

Gesundheitsportale und -Apps, Wearables wie Smartwatches und Fitnessarmbänder sprießen wie Pilze aus dem Boden. Fast gehört es schon zum guten Ton, ab morgens vom Minicomputer seine Schritte zählen zu lassen oder den Blutdruck zu kontrollieren. Dieses Monitoring, versprechen die Anbieter, sei die beste Möglichkeit für medizinische Prävention. Doch so sinnvoll eine digitale Selbstvermessung sein kann, so sehr birgt sie Gefahren – denn für den Beweis, dass sie tatsächlich Vorteile für die eigene Gesundheit bringt, gibt es derzeit kaum wissenschaftliche Belege. Das ist nur einer der Punkte, den eine Folgenabschätzung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) schon Ende 2016 monierte, wie wir erläutern.

Dazu gehören u.a. auch eine mangelnde Qualität von Geräten, Fehlinterpretationen der erhobenen Daten, eine verzerrte Körperwahrnehmung sowie Datenmissbrauch. Trotzdem steckt in diesem technischen Fortschritt natürlich enormes Potenzial: Lesen Sie, wie Krankenhäuser und Praxen Daten solcher Wearables beispielsweise schon für Therapien nutzen. Und auch die Kommunikation und Interaktion zwischen Ärzten und Patienten kann eine Selbstvermessung befördern – sofern, wie ein Beitrag zeigt, sich beide Seiten auf neue Rollen einlassen.
Ausgabe 05/2019
Die Redaktion berichtet in dieser Ausgabe über das Topthema:

Ein Jahr "neue" Gesundheitspolitik

"Gesundheitsminister Spahn will mit Vollgas starten“ titelte das Handelsblatt anlässlich des Amtsantritts des CDU-Politikers am 14. März 2018. Nur eine Woche später wurde der damals noch ausstehende Entwurf der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe an die Kabinettskollegen sowie zur Abstimmung an die Verbände verschickt. Da war schnell klar: Zeit zum Warmlaufen würde sich der Nachfolger von Hermann Gröhe nicht nehmen. Ein gutes Jahr später spurtet Jens Spahn, der am 16. Mai seinen 39. Geburtstag feiert, für sein Ressort weiter auf der Überholspur. Oder wie Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, im Dezember formulierte: „Die Politik ist eine gut geschmierte Gesetzgebungsmaschinerie, da müssen wir schon jeden Tag zusehen, dass wir alles mitkriegen und mit halten können.“

Eine Kritik, die im Vergleich zu anderer harmlos ausfällt: Von einem „Hauruck-Minister“ ist die Rede, von staatlichen Regulierungen, Zentralismus, Entmachtungen. Denn Spahn greift durch – wenn es sein muss, scheinbar sogar ohne Rücksicht auf Verluste. Oder doch nicht? Im Interview mit HCM zieht der Bundesgesundheitsminister eine eigene Zwischenbilanz. Wir wollten aber ebenso von wichtigen Akteuren der Branche wissen, welches erste Fazit sie zu seinen vielen politischen Initiativen ziehen? Lesen Sie dazu unsere Umfrage  – und auch da geht es ziemlich sportlich zu …
Ausgabe 04/2019
Die Redaktion berichtet in dieser Ausgabe über das Topthema:

Künstliche Intelligenz und Blockchain

Künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain sind im deutschen Gesundheitswesen längst mehr als nur Buzzwords. Doch „angekommen“ sind die beiden Themen trotzdem noch nicht – auch wenn jeder darüber zu sprechen scheint und man sich auf gefühlt beinahe jedem Branchenevent in irgendeiner Form damit auseinandersetzt. Doch wer nicht gerade in der Radiolgie arbeitet und/oder wenig mit Software und IT zu tun hat, kommt im Alltag kaum mit KI bzw. Blockchain in Kontakt. Auch wenn die beiden Begriffe nicht unmittelbar zusammengehören, haben sie eine wesentliche Eigenschaft gemeinsam: Sie spalten sowohl die Gesellschaft als auch die Gesundheitsakteure in zwei Gruppen. Die einen sind begeistert von den neuen technischen Möglichkeiten und glauben an deren Potenzial, die anderen sind verschreckt und voller Skepsis und sehen in ihnen ein Risiko für die Menschheit.

Was also steckt objektiv betrachtet hinter KI und Blockchain? Und was bringt es dem Gesundheitswesen wirklich? HCM hat sich mit dieser Frage auseinandergesetzt und  die Ergebnisse zusammengetragen. Im Beitrag „Freund oder Feind“ erläutern die Experten Prof. Dr. Thomas Neumuth von der Universität Leipzig und Bernhard Calmer von Cerner das Potenzial von KI, lösendas „Mysterium“ um die Funktion und erläutern den unmittelbaren Nutzen für die Gesundheitsversorgung. Natürlich kommen die ethischen Aspekte dabei nicht zu kurz. Ein konkretes Beispiel für den Einsatz von Blockchain liefert Laurin Wünsch.
Ausgabe 03/2019
In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Transsektorale Zusammenarbeit

Transsektoral – also „übergreifend“ – soll zukünftig die medizinische Versorgung im Gesundheitswesen werden. Oder simpler formuliert: Bei der Behandlung von Patienten hilft der Blick über den eigenen Tellerrand, um kranke Menschen schneller und besser zu unterstützen. Womit idealerweise nicht zuletzt auch weniger Kosten für das System entstehen. Das eine wie das andere macht Sinn, um Qualität dauerhaft zu halten. Doch die Umsetzung ist leichter gesagt als getan. Neue Modelle sind gefragt, die z.B. über die Medizinischen Versorgungszentren hinausgehen, nämlich eben (schon gebündelte) ambulante Angebote mit stationären Behandlungsmöglichkeiten verbinden.

Diverse Fachdisziplinen und Sektoren – von Haus- und Fachärzten über Krankenhäuser bis hin zu Reha und gar Pflege – reibungslos zu vernetzen, ist eine Mammutaufgabe. Und: Schlüssel für diese Initiativen ist nicht etwa die Technik, sondern der Mensch, wie der Transformationsspezialist Dr. Christian Kugelmeier erklärt – denn tatsächlich fällt der Blick aufs große Ganze manchen Akteuren schwer. Vorbildcharakter für eine transsektorale Versorgung hingegen hat der kürzlich eröffnete Rhön-Klinikum-Campus im unterfränkischen Bad Neustadt an der Saale, den wir Ihnen näher vorstellen. Auch neue Berufsbilder stehen im Fokus. So soll z.B. der Physician Assistant (PA) Ärzte entlasten und einer Zersplitterung der Versorgung sowie einer Unwirtschaftlichkeit entgegenwirken.

2005 startete der erste Studiengang. Wie ist der Stand heute? Was ist aus der Idee in Deutschland geworden? Prof. Dr. med. Martin Hansis hat sich eingehend mit diesen Fragen beschäftigt. Seine Antworten lesen Sie in dieser Ausgabe.

Ausgabe 1-2/2019
In der Januar/Februar Ausgabe 2019 beschäftigt sich die Redaktion mit dem Topthema:

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Für die einen geht es um Work-Life-Balance, für die anderen um Fehlzeiten und Fachkräftemangel:
Wie lassen sich Arbeit und Anstrengungen so in Schach halten, dass Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen nicht zu kurz kommen? Die Schnittmenge dafür kann das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) sein. Wohlgemerkt: es kann. Denn trotz lauter werdender Rufe nach Prävention und gesetzlich verankerter Möglichkeiten scheint es an der Umsetzung in der Praxis noch sehr zu hapern. Zeit also, aus guten Vorsätzen für das neue Jahr 2019 mehr zu machen. Wie gering der Anteil an betrieblicher Gesundheitsförderung in deutschen Firmen weiter ist, wie groß aber der Bedarf, gerade auf den Krankheitsstand in der Gesundheitsbranche zu reagieren, zeigen wir  aktueller Zahlen.

Detlef Kuhn, der seit 20 Jahren Einrichtungen dieses Segments berät, erklärt, warum es ausgerechnet in Gesundheitsunternehmen mehr als nur Gesundheitswissen braucht. Und eine sehr praktische Anleitung für ein betriebliches Gesundheitsmanagement liefert im Anschluss die Helmut-Schmidt-Universität: Dort entwickelten Psychologen ein Trainingsprogramm, das Stärken und Ressourcen der Mitarbeiter und Führungskräfte aktiviert, um Stress und Leistungsdruck zu mindern – so bereits mit guten Ergebnissen erprobt und vielleicht auch in Ihrem Unternehmen realisierbar.