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Jahrgangssuche
Alle Heftausgaben des Jahrgangs 2019
Ausgabe 11/2019
In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Finanzierungsmodelle für Healthcare-Einrichtungen

Hört man auf Kongressen zum Gesundheitswesen genau hin, ergibt sich zur Finanzierung der deutschen Krankenhäuser ein klares Bild:

Schuld an roten Zahlen seien nicht zuletzt die Bundesländer, die ihren Verpflichtungen nicht nachkämen – dieser sogenannte Investitionsstau sei ein eklatanter Missstand. Obwohl das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) dazu genaue Vorgaben beschreibt und auch die Bildung eines Strukturfonds ermöglichte. Ein Topf, der im Rahmen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) für 2019 bis 2022 sogar verlängert wurde. Doch warum funktioniert das offenbar nur bedingt? Niedersachsens Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann zählt zu den Verantwortlichen, die auf Landesebene über solche Investitionen entscheiden, und erklärt im Interview, wie sich Strukturfonds und Landesmittel rechnen. Doch da geht es eben „nur“ um das klassische Modell. Denn längst, ob für Kliniken oder Einrichtungen, ist Spitzfindigkeit gefragt, spätestens, wenn das Überleben auf der Kippe steht: Jüngere Modelle wie Fundraising, Systempartnerschaften oder strategische Allianzen zeugen von der modernen Kunst des monetären Jonglierens. So erfahren etwa auch genossenschaftliche Pflege- und Seniorenheime eine große Wertschätzung, wie zwei Experten näher erläutern. Und haben Sie schon einmal an Leasing gedacht? Insbesondere für die gesamte Inneneinrichtung eines Pflegeheims lässt sich mit diesem Modell hervorragend wirtschaften – der Baufachmann Frank Markus hat dafür viele Tipps parat.

Ausgabe 10/2019

In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Die Qualität im Gesundheitswesen steht mehr denn je unter Beschuss. Erst im Sommer schreckte eine Bertelsmann-Studie auf, nach der 40 Prozent der deutschen Kliniken komplizierte Operationen durchführen, ohne die vorgeschriebenen Fallzahlen eingehalten zu haben. Die Wogen waren kaum geglättet, da titelte die Illustrierte „Stern“: „Rettet die Medizin!“ Ärzte und Organisationen kritisierten u.a., das DRG-System müsse zumindest reformiert werden, um den Patienten nicht nur als Einnahmequelle zu behandeln. Ganz zu schweigen von den Pflegepersonal-untergrenzen, die – so monieren Experten – nicht automatisch eine bessere Versorgung garantieren. Kein Zweifel:Die ewige Qualitätsdiskussion wird uns noch lange beschäftigen. Doch was ist Qualität? Und sind vorhandene Messinstrumente überhaupt auf dem Zenit der Zeit?

HCM fragte nach. Zunächst bei Prof. Josef Hecken, dem unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der u.a.die Aufgabe hat, in Sachen Qualität gesetzlich verbindliche Vorgaben für die Gesundheitsbranche zu realisieren – das Interview lesen Sie in dieser Ausgabe. Er sei ständig unzufrieden, meint Dr. Christof Veit: Die ganze Nation schaut auf den Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), der bei seinen vielen Aktivitäten schon für übermorgen mitdenken muss. Schließlich ruhen große Hoffnungen auf dem neuen „Pflege-TÜV“, der im November mit einem überarbeiteten Prüfsystem startet – bei uns schon in dieser Ausgabe.

Ausgabe 09/2019
In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Wer den Fernseher einschaltet oder die Tageszeitung aufschlägt, kommt um Krisenmeldungen nicht mehr herum – mangelnde medizinische Versorgung auf dem Land, überlastete Notfallaufnahmen, Keime in Krankenhäusern, Tote nach Operationen durch vergleichsweise ungeübte Ärzte …
Da wird schon flau im Magen, wer gar nicht Patient ist. Kein Wunder also, dass man als Bürger erst recht genau hinschaut, wenn plötzlich doch eine private Diagnose im Raum steht und gar ein Eingriff naht: Aufklärung und sichere Informationsquellen sind gefragt.
Doch der zunehmend mündige Patient und Heimbewohner hat noch viel mehr Erwartungen, Fragen, Sorgen und Beschwerden. Der „Monitor Patientenberatung 2018“ etwa kritisierte, dass es für Orientierung im Gesundheitssystem mehr Transparenz braucht – die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, erläutert im Interview, dass und wie alle Akteure noch besser werden müssen. So ruhen auf dem geplanten Modell der Patientenlotsen große Hoffnungen – welche Chancen diese Initiative böte, lesen Sie ab Seite 32. Erfahrungen zur Arzt-Patienten-Beziehung aus erster Hand beschreibt Heiko Burrack, der vor mehr als 25 Jahren eine Niere transplantiert bekam.Und schließlich geht es um das „Beschwerdetelefon Pflege“, das in Hamburg als Frühwarnsystem für die Branche und somit auch für die Politik gilt.

Ausgabe 07-08/2019
In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Warum Spezialisierung das Heilmittel ist
Glaubt man einschlägigen Reports rund um die Entwicklung der Krankenhauslandschaft, weht ein Zauberwort durch Zahlen und Fakten: Spezialisierung. Sie soll insbesondere für eine bessere Behandlung der Patienten sorgen, etwa auch, indem es in den auf einigen Fachgebieten eher „ungeübten“ Häusern zu weniger Todesfällen kommt. Schließlich hat Deutschland eh zu viele Kliniken, sollen Strukturen gestrafft und Ausgaben gesenkt werden. Das Ziel hat nur einen Haken: Es ist in Flächenländern schwer umsetzbar und könnte zu Lasten einer Grundund Regelversorgung gehen.
Im Interview mit HCM erläutert Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg genau diesen Spagat, einerseits eineSpezialisierung und Konzentration von hochkomplexen stationären Leistungen zu ermöglichen, andererseits die allgemeine Versorgung zu gewährleisten. Prof. Dr. med. Martin Hansis, Honorarprofessor für Krankenhausmanagement, zeigt auf, wie beispielsweise und ob der Widerspruch aus wohnortnaher Krankenhausversorgung und zeitgemäßer Therapie zu überwinden ist. Dabei ist es mit Spezialisierung allein manchmal nicht getan: Am Beispiel der Geriatrie tut sich nämlich ein ganzes Füllhorn auf, um ein ausreichendes oder gar ideales Knowhow für ein einziges Fachgebiet überhaupt zu erreichen – was, so Experten, nur mit mehr Interprofessionalität funktioniert.