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#Zusammenhalten Health-Startups: 5 innovative Ideen gegen die Coronakrise

Atemschutzmasken statt High-Fashion, Desinfektionsmittel statt Schnaps. Viele Unternehmen haben ihre Geschäftsmodelle an den "neuen" Markt angepasst. Darunter auch Health-Startups, die mit smarten Ideen ihren Beitrag zum Kampf gegen das Virus beitragen wollen.

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Die Auswirkungen von Covid-19 sind auf der ganzen Welt zu spüren. Immer mehr Unternehmen haben sich auf den veränderten Markt eingestellt und rasch Geschäftsmodelle angepasst. Das Ziel lautet: den Kampf gegen das Coronavirus und lokale Gemeinschaften unterstützen. Anstatt der Produktion von Spirituosen oder High-End-Mode werden in den Fabriken Händedesinfektionsmittel und Masken hergestellt. Automobilkonzerne wie Mercedes arbeiten mit dem University College London zusammen, um Beatmungsgeräte zu entwickeln. Startups auf der ganzen Welt nutzen ihre Flexibilität und passen sich an die neue Situation an, erweitern ihr Produktangebot oder ihre Dienstleistung.

Corona: Symptome erkennen

Auch verschiedene Startups im Bereich Medtech haben sich dieser Herausforderung frühzeitig gestellt. In den letzten Wochen gab es in beiden Städten viele Unternehmen, die als Reaktion auf die Covid-19-Krise Widerstandsfähigkeit und Innovation bewiesen haben. U.a. Health-Apps wie Ada Health und Babylon Health möchten den derzeitigen Druck auf die öffentlichen Gesundheitsdienste verringern. Beide Startups führen neue Funktionen in ihre Apps ein, die Nutzer dabei unterstützen sollen, einfacher Symptome von Covid-19 zu erkennen. Beide Plattformen möchten damit die Gesundheitssysteme entlasten, indem sie Unterstützung und Lösungen für Menschen anbietet, die nicht als Risikogruppe zählen.

Pflegende beim Arbeitsweg entlasten

Die Mitfahrdienste ViaVan und Ola bieten kostenlose oder ermäßigte Fahrten für Mitarbeiter des Gesundheitswesens an. Die Berliner Mitfahrzentrale ViaVan hat sich mit der Berliner Verkehrsbetriebe BVG zusammengetan, und befördert kostenlos bis zu drei Fahrgäste pro Fahrzeug zwischen 21.00 und 5.30 Uhr zu ihrer Schicht bzw. nach Hause. Das Londoner Startup Fully Charged stellt Mitarbeitern des National Health Service (NHS) - also MItarbeitern im Gesundheitswesen - in London kostenlos Elektrofahrräder zur Verfügung.

Von Bauplänen zu Atemschutzventilen

Um das britische Gesundheitssystem NHS zu unterstützen, gehen Unternehmen neue Wege: Das 3D-Druckstudio Hobs 3D, das normalerweise große lebensechte Modelle von Bauplänen herstellt, konzentriert sich nun auf die Herstellung von Atemschutzventilen und -masken. In Zusammenarbeit mit universitären Forschungsabteilungen im Vereinigten Königreich hat Hobs 3D Prototypen gebaut und Modelle hergestellt, die in Krankenhäusern für Covid-19-Tests eingesetzt werden. Eric Savant, Managing Director bei Hobs 3D sagt dazu: "Wir haben eine gesellschaftliche Verantwortung, deshalb möchten wir mit unseren Ressourcen alles tun, um denjenigen zu helfen, die es am dringendsten benötigen."

Hilfe auch für lokale Gastronomen

Ein Arzt für Notfallmedizin gründete DeliverAid, eine Plattform, die Mahlzeiten für NHS-Mitarbeiter bereitstellt und lokale Lebensmittelhändler unterstützt. DeliverAid hat sich mit Cafés, Restaurants und Caterern zusammengetan, die die aktuell geschlossen sind, und überzeugt, das NHS-Notfallpersonal zu versorgen. Die Lieferservice-App Deliveroo spendet zudem 500.000 kostenlose Mahlzeiten an den NHS.

Handgeschriebene Briefe

Ein Tech-Startup, das zwischenmenschliche Beziehungen durch handgeschriebene Briefe fördert, hat die #CoLoveLetters Kampagne ins Leben gerufen. Das Londoner Unternehmen InkPact verschickt kostenlos 2.000 handgeschriebene Briefe an diejenigen, die lebenswichtige Gesundheitsleistungen erbringen oder isoliert sind, um diese Menschen aufzumuntern. Die Briefe können entweder an Individuen oder an eine Organisation geschrieben werden

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