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Informationskampagne 18. Woche des Sehens

Vom 8. bis 15. Oktober 2019 findet die 18. Woche des Sehens statt. Acht Tage lang informieren Organisationen aus den Bereichen Selbsthilfe, Augenmedizin und Entwicklungshilfe rund um die Themen Sehen, Blindheit und Augenkrankheiten.

Zum Start der Woche des Sehens 2019 beleuchtet ein Informationsfilm die Chancen und Herausforderungen von Innovationen für die Bereiche Blindheit und Sehbehinderung. Das Thema heißt in diesem Jahr "Nach vorne schauen". Folgende drei Schwerpunkten werden vertieft:

  • Neue Verfahren in der Augenheilkunde.
  • Digitalisierung für blinde und sehbehinderte Menschen.
  • Eine neue Smartphone-App, die die augenmedizinische Versorgung in Entwicklungsländern verbessert.

Fachärztliche Kompetenz

Die Augenheilkunde ist ein innovatives Fach in der Medizin. Mit modernen Methoden gelingt es heute immer besser, Augenkrankheiten früh zu erkennen und wirksam zu behandeln. Jede Innovation weckt die Hoffnung, das Augenlicht der Patienten zu erhalten oder es ihnen sogar zurückzugeben. Die Chancen und Risiken neuer Entwicklungen müssen hierbei mittels fundierten fachärztlichen Wissen abgewogen werden.

Chancen entdecken auch mit Sehverlust

heute muss ein Sehverlust nicht automatisch den Verlust von Lebensqualität bedeuten. Mit gezielter Unterstützung können sehbehinderte und blinde Menschen in allen Lebensbereichen ein selbstbestimmtes Leben führen. Neben den vielfältigen Möglichkeiten der Technik ist die Unterstützung der Selbsthilfe von zentraler Bedeutung. Nur hier wird Betroffenen von Betroffenen geholfen. Selbsthilfeorganisationen zeigen in der Woche des Sehens welche Chancen sich bieten, auch wenn das Augenlicht nachlässt. Dabei geht es um technische Hilfsmittel wie Smartphones sowie den persönlichen Austausch.

Neue Wege zum Augenlicht

In Entwicklungsländern haben viele Menschen keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung. Ziel der Entwicklungshilfeorganisationen ist es, in medizinisch unterversorgten Gebieten Hilfe zu leisten. Dies kann z.B. mit Hilfe einer Smartphone-App geschehen, die bereits an Schulen in Simbabwe eingesetzt wird. Mit ihrer Hilfe können auch Nicht-Mediziner mögliche Seheinschränkungen feststellen. Die App hilft Qualitätsstandards einzuhalten, viele Kinder in kurzer Zeit zu untersuchen und sie an entsprechende Fachstellen zu überweisen. Künftig soll so auch die Ferndiagnose eines Spezialisten möglich sein.

Die Partner

Getragen wird die Woche des Sehens von
  • der Christoffel-Blindenmission,
  • dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband,
  • dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands,
  • dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit,
  • der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft,
  • dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie
  • der PRO RETINA Deutschland.

Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch und von Zeiss.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Woche des Sehens.

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