Jubiläum 150 Jahre Schwesternschaft München

Die Schwesternschaft München vom Bayerischen Roten Kreuz e.V. – Träger von 13 Gesundheitseinrichtungen – feierte am 15. Juli 2022 mit rund 170 geladenen Gästen ihr 150-jähriges Jubiläum.

Generaloberin Edith Dürr beim Festakt zum 150-jährigen Bestehen der Schwesternschaft München vom BRK e.V. – © SWMBRK/Sylvia Willax

Prominenz aus Politik, Verbänden, dem Roten Kreuz und den Schwesternschaften überbrachte Edith Dürr, Generaloberin und Vorstandsvorsitzende der Schwesternschaft München, ihre Glückwünsche.

Zu den Ehrengästen gehörten Prinzessin Ursula von Bayern sowie Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Letzterer sprach beim Festakt ebenfalls ein Grußwort. Holetschek sagte: „Die Schwesternschaft leistet seit mehr als 150 Jahren hervorragende Arbeit in der Pflege. Mich freut besonders: Sie legt einen starken Fokus auf die Entwicklung des Berufsstandes und der Ausbildung und setzt sich beharrlich für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege ein. Damit hat sie einen echten Vorbildcharakter.“

Engagement für das Berufsbild Pflege

Das Grußwort des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) entbot DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Sie gratulierte der Schwesternschaft München zu ihrem 150-jährigen Bestehen. Der Verband der Schwesternschaften vom DRK sei ein wesentlicher sowie wichtiger Teil des DRK. Die Verdienste, insbesondere auch der Schwesternschaft München um z.B.

  • gesundheitliche Versorgung,
  • Ausbildung von Pflegekräften und
  • Frauenförderung

seien bemerkenswert. Durch ihr politisches Engagement für das Berufsfeld der Pflege gebe sie den Mitgliedern, die ihren Beruf jeden Tag mit ganzem Einsatz, hoher Kompetenz und Professionalität ausüben, eine wichtige Stimme.

„Als Schirmherrin der Jubiläumsfeier danke ich der Generaloberin Dürr und allen Mitgliedern für ihren unermüdlichen Einsatz im Zeichen der Menschlichkeit und gegenüber jedem einzelnen zu pflegenden Menschen.“

Gerda Hasselfeldt

Die Verleihung der Henry-Dunant-Plakette für die 150-jährigen, herausragenden Verdienste der Schwesternschaft München um die Pflegeprofession war der krönende Abschluss der Ansprache der DRK-Präsidentin.

170 geladene Personen, darunter. Prominenz aus Politik, Verbänden, dem Roten Kreuz und den Schwesternschaften, feierten im Hubertussaal das 150-jährige Jubiläum der Schwesternschaft München vom BRK e.V. – © SWMBRK/Sylvia Willax

Generaloberin Dürr moderierte die Veranstaltung im Hubertussaal. In ihrer Rede hob sie hervor, dass dieses Jubiläum gefeierte werden könne verdanke man vielen starken und klugen Frauen, die mit Geschick und unternehmerischem Gespür die Herausforderungen ihrer Zeit gemeistert und die Zukunft aktiv gestaltet haben.

„Wenn es uns weiter gelingt, diesen Pioniergeist zu wahren und Moderne mit Tradition zu verbinden, dann sind wir bestens gerüstet, für alles, was noch kommen wird.“

Edith Dürr
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek lobte die 150-jährige, hervorragende Arbeit in der Pflege der Schwesternschaft München vom BRK e.V. – © SWMBRK/Sylvia Willax

Die Schwesternschaft München vom Bayerischen Roten Kreuz e.V. ist ein vor 150 Jahren gegründeter, gemeinnütziger Verein. Der Zusammenschluss besteht bis heute aus professionell pflegenden Frauen, verzeichnet aktuell rund 1.400 Mitglieder und ist Gesellschafter von vier Kliniken sowie Träger von sechs Berufsfachschulen für Pflege, einer Weiterbildungseinrichtung, einer Seniorenresidenz und eines Kindergartens. Der Verein setzt sich insbesondere berufspolitisch ein und fördert aktiv die Weiterentwicklung der Pflegeprofession.