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Social Media (Teil 18): Instagram trifft Healthcare Visuell Geschichten erzählen

Kommunikation im Social Web ist heute sehr stark visuell geprägt. Fotos, Videos, Livestreams dominieren die Timelines. Eine Plattform sticht dabei heraus: das Foto-Video-Netzwerk Instagram. Erste Beispiele von Healthcare-Einrichtungen zeigen, welches Potenzial die Plattform bietet.

Themenseite: Social Media

700 Millionen Menschen weltweit nutzen Instagram. In Deutschland sind es aktuell elf Millionen, 2020 sollen es über 16 Millionen sein. Die Zahlen verdeutlichen, dass Instagram für den digitalen Kommunikationsmix von Unternehmen zunehmend relevanter wird. Im Jahr 2010 als einfache Foto-Sharing-App gestartet, ist Instagram heute deutlich mehr als das: Es lassen sich Videos veröffentlichen, Storys erstellen, Livevideos starten, Direktnachrichten verschicken, Unternehmensprofile anlegen, Anzeigen schalten und vieles mehr.

Das Potenzial von Instagram liegt im Visual Storytelling. Jedes Foto und Video kann eine Geschichte erzählen und Emotionen wecken. Je emotionaler der Inhalt, desto größer die Kraft der Verbreitung. Der richtige Einsatz der Erzähltechnik hilft Krankenhäusern, Pflege- und Rehaeinrichtungen beim Aufbau eines Markenimages, beim Steigern der Bekanntheit, bei der Positionierung als Arbeitgeber (Employer-Branding), bei der Kommunikation von Dienstleistungen oder bei der Verlängerung einer Kampagne. Instagram als Markenkanal kann eine bestärkende Rolle einnehmen.

Ein entscheidender Vorteil des Foto-Video-Netzwerks ist die hohe Interaktionsrate. Selbst mit der niedrigsten Veröffentlichungsfrequenz erzielt Instagram deutlich bessere Werte bei der Interaktion als facebook, Twitter & Co. Darüber hinaus werden alle Inhalte ungefiltert ausgespielt und lediglich die Reihenfolge wird durch einen Algorithmus angepasst. Dieser orientiert sich an den Interaktionen der Nutzer.

Einrichtungen: habt Mut!

Eine gute Vernetzung mit Multiplikatoren und ein Standing innerhalb der Einrichtung sind enorm von Vorteil. Instagram erfordert Mut und Freude am Experimentieren sowie den nötigen Freiraum seitens der Geschäftsführung. Bei der Darstellung von Patienten, Bewohnern und Mitarbeitern können z.B. immer wieder rechtliche und ethische Frage­stellungen aufkommen. Diese gilt es vorab intern auf kurzem Wege zu klären.

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