Alzheimer und Demenz -

Dialog- und Transferzentrum Demenz Mehr Raum für Sexualität in der Pflege

Recht auf Sexualität im Alter, als Mensch, der auf Pflege angewiesen ist oder an Demenz leidet, ist ein schwieriges Thema. Das Dialog- und Transferzentrum Demenz veranstaltet speziell dazu eine Fachtagung. Dabei soll die Frage nach sexuellen Bedürfnissen genannter Personengruppen von unterschiedlichen Seiten betrachtet werden.

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Derzeit gibt es nur wenige Studien, die sich mit Sexualität im Alter bzw. v.a. mit dem Zusammenhang von Sexualität im Alter und Demenz beschäftigen. Für die professionelle Pflege ist das mitunter aber ein wichtiges Thema, zumal es immer mehr ältere Menschen mit Pflegebedarf geben wird, die bis ins hohe Alter Sex erleben möchten, heißt es von Seiten des Dialog und Transferzentrums Demenz (DZD). Deshalb veranstaltet es speziell zu dieser Thematik am 24. Februar eine Fachtagung an der Universität Witten/Herdecke.

Hintergrund:

Das durch Artikel eins und zwei im Grundgesetz verankerte allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst auch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Aber wie können Menschen mit Demenz dieses Recht für sich beanspruchen, wenn sie auf Pflege angewiesen sind? Wie geht man mit der Forderung nach Sexualbegleitung von Menschen mit Demenz um? Wie kann mit Sexualität in Pflegeeinrichtungen umgegangen werden, wie kann es das Pflegefachpersonal und wie gestaltet sich der rechtliche Hintergrund? Wie verändern sich sexuelle Bedürfnisse im Alter und mit welchen Verhaltensweisen ist bei Menschen mit Demenz in Alter in Bezug auf Sexualität zu rechnen?

Mit diesen Fragen sollen sich die Teilnehmer der Fachtagung „Recht auf Sexualität. Mehr Raum für Sexualität in der Pflege“ beschäftigen.

Der Eintritt zur Tagung in der Universität Witten/Herdecke beträgt 50 Euro. Arbeitssuchende, Studierende und Schüler erhalten freien Eintritt. Für diese Gruppe liegt ein begrenztes Kontingent an Karten vor. Anmeldungen zum vierten Newsletterday des DZD werden bis zum 10. Februar unter folgender E-Mail Adresse entgegengenommen: dialogzentrum@uni-wh.de.

Weitere Informationen gibt es bei Detlef Rüsing, 02302/926-306, E-Mail: detlef.ruesing@uni-wh.de

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