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Niedersachsen Krankenhäuser: Forderung nach Stationsapotheker ist unrealistisch

Die Krankenhäuser in Niedersachsen wollen am Donnerstag (10.00 Uhr) in Hannover dagegen protestieren, dass sie zur Einstellung von Stationsapothekern verpflichtet werden sollen.

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Hintergrund für die geplante Gesetzesnovelle ist di e Mordserie des Krankenpflegers Niels H. in Oldenburg und Delmenhorst. Die Apotheker sollen in allen Kliniken des Landes unter anderem den Medikamentenverbrauch kontrollieren und damit die Patientensicherheit erhöhen.

Es gebe auf dem Arbeitsmarkt aber gar nicht genügend Apotheker, sagte der Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG), Helge Engelke. Wie das Gesundheitsministerium im März mitteilte, haben einer Umfrage zufolge bisher nur 17 der 178 Kliniken im Land eine eigene Apotheke.

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