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Dafür oder dagegen? Immer wieder Homöopathie

Homöopathie ist ein heißdiskutiertes Thema. Mindestens einmal jährlich findet eine öffentliche Diskussion über Sinn und Unsinn der Homöopathie statt. Viele der oft kontrovers geführten Gespräche starten im Netz und breiten sich dann auf andere klassische Kanäle aus. Anfang März entbrannte die Diskussion aufs Neue.

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Der Ursprung war eine Twitter-Kurznachricht des Weilheimer HNO-Arztes und Homöopathie-Gegners Dr. med. Christian W. Lübbers. In seinem Tweet teilte er eine Studie von 44.550 Patienten der Techniker Krankenkasse, die im internationalen Online-Wissenschaftsmagazin „PLOS ONE“ veröffentlicht wurde. Laut der Studie sind die Behandlungskosten von Patienten in einer Homöopathiegruppe nach 18 Monaten teurer als bei Patienten in der Vergleichsgruppe. Eine Behandlung mit Homöopathie würde 7.200 Euro kosten, eine normale Therapie 5.900 Euro. Daraufhin fragte Dr. Lübbers die Techniker Krankenkasse bei Twitter, ob die Homöopathie-Erstattung für Krankenkassen also doch nur Werbung ist, um gesunde, junge, reiche Mitglieder zu binden. Diese antwortete: „Das Interesse und der Bedarf ist bei allen Altersgruppen da.“ Es entwickelte sich eine polarisierende Diskussion, an der sich immer mehr Menschen beteiligten und bei der die Gefühle hochkochten.

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