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Uniklinik Charité Auf der Suche nach Alternativen zu Tierversuchen

Die Berliner Uniklinik Charité soll einem Medienbericht zufolge verstärkt Alternativen zu Tierversuchen entwickeln und ein Umdenken in der biomedizinischen Forschung initiieren.

Das sehe der neue Finanzierungs- und Leistungsvertrag zwischen dem Land Berlin und der Charité für die Jahre 2018 bis 2022 vor, berichtete die Berliner Morgenpost (Sonntag, 16. Juli 2017), der der Vertragsentwurf vorliegt. Darin sei das Ziel formuliert, "Berlin zur Hauptstadt der Erforschung von Alternativen zu Tierversuchen zu machen". Dafür soll die Charité in Zusammenarbeit mit der Freien Universität ein Forschungszentrum aufbauen.

Laut dem Bericht stellt das Land der Uniklinik dafür in den kommenden Jahren mehr Geld zur Verfügung. So wolle das Land die Klinik 2018 mit 203,7 Millionen Euro finanzieren. Hinzu kommen in den nächsten fünf Jahren Investitionszuschüsse von jährlich 90 bis 100 Millionen Euro. Vom Bund erhält die Charité gemäß dem Hochschulpakt weitere 11,4 Millionen Euro pro Jahr. Die Charité und die Senatsverwaltung für Bildung waren am Sonntag zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

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